Die wahre Vollkommenheit des Menschen liegt nicht in dem, was er hat, sondern in dem, was er ist. Das Privateigentum hat den wahren Individualismus vernichtet und einen falschen hingestellt. Durch Aushungern hat es einem Teil der Gesellschaft die Möglichkeit genommen, individuell zu sein. Es hat dem anderen Teil der Gemeinschaft die Möglichkeit, individuell zu sein genommen, indem es ihn auf den falschen Weg brachte und ihn überbürdete. Die Persönlichkeit des Menschen ist so völlig von seinem Besitz aufgesogen worden, dass das englische Gesetz stets einen Angriff auf das Eigentum eines Menschen weit strenger geahndet hat als einen Angriff gegen seine Person.
gefunden in "Lob des Kommunismus. Alte und neue Weckrufe für eine Gesellschaft der Freien und Gleichen" Hrsg. Beutin / Klenner / Spoo
Sonntag, 22. September 2013
Freitag, 20. September 2013
Platon
"In einem Gemeinwesen, in dem Reichtum und Armut fremd sind, wird auch die beste Gesittungzu finden sein, denn weder Frevelmut noch Ungerechtigkeit kommen da auf. ... Ein hervorragend tugendhafter Mann kann unmöglich hervorragend reich sein, weil der rechtmäßige und der ungerechte Gewinn zusammen mehr als das Doppelte von dem bloß rechtmäßigen Gewinn ausmachen."
gefunden in "Lob des Kommunismus. Alte und neue Weckrufe für eine Gesellschaft der Freien und Gleichen" Hrsg. Beutin / Klenner / Spoo
gefunden in "Lob des Kommunismus. Alte und neue Weckrufe für eine Gesellschaft der Freien und Gleichen" Hrsg. Beutin / Klenner / Spoo
Donnerstag, 19. September 2013
Paulus: Das Gesetz Christi
"Einer trage des Anderen Last ..., so werdet Ihr das Gesetz Christi erfüllen."
gefunden in "Lob des Kommunismus. Alte und neue Weckrufe für eine Gesellschaft der Freien und Gleichen" Hrsg. Beutin / Klenner / Spoo
gefunden in "Lob des Kommunismus. Alte und neue Weckrufe für eine Gesellschaft der Freien und Gleichen" Hrsg. Beutin / Klenner / Spoo
Mittwoch, 18. September 2013
Paracelsus
"Die Erde ist der Menschen, keines mehr denn des anderen."
gefunden in "Lob des Kommunismus. Alte und neue Weckrufe für eine Gesellschaft der Freien und Gleichen" Hrsg. Beutin / Klenner / Spoo
gefunden in "Lob des Kommunismus. Alte und neue Weckrufe für eine Gesellschaft der Freien und Gleichen" Hrsg. Beutin / Klenner / Spoo
Montag, 20. Mai 2013
Ein Buch, das ich mag
Den folgenden Text habe ich testweise kopiert und hier mit freundlicher Erlaubnis des Buchautors eingestellt. Trotzdem gehe ich davon aus, dass das Buch kein Renner wird, weil es eben nicht bei einem Großverlag erschienen ist:
Grundsätzliches zum Buch "Gemeinschaft der Glückssüchtigen" von Slov ant Gali
Slov ant Gali steht
eigentlich für belletristische Unterhaltung, bevorzugt über Science
Fiktion / utopische Prosa und Lyrik. Das Unterhaltungsvergnügen
sollte bei diesem Sachbuch nicht zu kurz kommen.
Wer es gelesen hat, soll
nachher um Erkenntnisse reicher sein,
- was Kommunismus ist,
- warum diese Form des
Zusammenlebens von Menschen an einen besonders hohen Grad an
Individualität, Freiheit, Engagement und gemeinschaftlichen Reichtum
gebunden ist,
- warum wir heute die
technischen Voraussetzungen hätten, um "kommunistisch"
miteinander zu leben ... und die DDR sie noch nicht hatte,
- wie Gesetzmäßigkeiten
einer (Höher-)Entwicklung sich in der Geschichte von Vernunftwesen
durchsetzen (bzw. nicht) und anderes.
Der Leser soll aber dann
auch mehr über den Autor wissen, er sollte gelegentlich geschmunzelt
haben, es sollte gestutzt haben beim aufblitzenden Zweifel ("Also
das habe ich bislang anders gehört."). Er sollte manchmal
hängen geblieben sein bei einem ungewöhnlichen Bild oder bei einem
der Gedichte, die in Form und Perspektive noch verschiedener sind als
die beschreibenden Abhandlungen.
Es ist nicht Absicht des
Autors, seinen individuellen Standpunkt als "Klassenstandpunkt"
gewichtig zu machen. Im Gegenteil: Er möchte auch bei "Kommunisten"
Vorurteile auflösen. Und er hofft auf "Vernunft".
"Gemeinschaft der
Glückssüchtigen" verspricht denen den größten Nutzen, die
vom Gefühl her und aus unangenehmer Erfahrung heraus bereits in
Zweifel ziehen, dass das, was an Verhältnissen unmittelbar erleben
müssen, ob wir das nun "Marktwirtschaft",
Ellenbogengesellschaft", "marktkonforme Demokratie",
Neoliberalismus" oder (um die entschieden unvollständige
Aufzählung schnell abzuschließen) "Kapitalismus" nennen,
der Weisheit letzter Schluss sein kann, die also im unbedingten
Glauben an heilige Unendlichkeit dieses Wirtschaftssystems und seiner
unbedingten Zugehörigkeit zum "Wesen des Menschen"
schwanken, aber nicht wissen, was denn an seine Stelle treten sollte.
Die also überzeugt sind, dass sonst nur "die Sowjetunion"
bliebe, die wir doch nicht wollen können, sollten sich überraschen
lassen.
Wer schon einmal
"illegal" gedownloaded hat, braucht nicht überrascht zu
sein: Sein Verhalten ist eher kommunistisch als unmoralisch ... aber
ein bisschen "Faust" muss er schon zwischendurch über sich
ergehen lassen, "was die Welt im Innersten zusammenhält".
"Gemeinschaft der
Glückssüchtigen" ist kein "Weißbuch des Kommunismus",
es billigt aber jedem Menschen zu, nach seinem ganz individuellen
Glück zu streben, ohne dabei anderen ein Stück von deren Freiheit
zu nehmen. Damit unterscheidet es sich vom Erfinder des Ausdrucks
"glückssüchtig", jenem Prediger an der Spitze dieses
"Deutschlands", der es anscheinend für eine Krankheit /
einen Makel hält, wenn schon heutige Menschen sich nicht mit Toten
im Krieg um Rohstoffreserven abfinden wollen ...
Ach ja: Sollte jemand
neugierig geworden sein und Geld ausgeben wollen für das Buch gegen
die Welt des Geldes, dann kann er sich ganz kommunistisch frei H I E R seinen individuellen Bestellweg zum Buch aussuchen ...
Ein Bruder im Geiste ...
Grundsätzliches zum Buch "Gemeinschaft der Glückssüchtigen" von Slov ant Gali
Slov ant Gali steht eigentlich für belletristische Unterhaltung, bevorzugt über Science Fiction / utopische Prosa und Lyrik. Das Unterhaltungsvergnügen sollte bei diesem Sachbuch nicht zu kurz kommen.
Wer es gelesen hat, soll nachher um Erkenntnisse reicher sein,
- was Kommunismus ist,
- warum diese Form des Zusammenlebens von Menschen an einen besonders hohen Grad an Individualität, Freiheit, Engagement und gemeinschaftlichen Reichtum gebunden ist,
- warum wir heute die technischen Voraussetzungen hätten, um "kommunistisch" miteinander zu leben ... und die DDR sie noch nicht hatte,
- wie Gesetzmäßigkeiten einer (Höher-)Entwicklung sich in der Geschichte von Vernunftwesen durchsetzen (bzw. nicht) und anderes.
Der Leser soll aber dann auch mehr über den Autor wissen, er sollte gelegentlich geschmunzelt haben, es sollte gestutzt haben beim aufblitzenden Zweifel ("Also das habe ich bislang anders gehört."). Er sollte manchmal hängen geblieben sein bei einem ungewöhnlichen Bild oder bei einem der Gedichte, die in Form und Perspektive noch verschiedener sind als die beschreibenden Abhandlungen.
Es ist nicht Absicht des Autors, seinen individuellen Standpunkt als "Klassenstandpunkt" gewichtig zu machen. Im Gegenteil: Er möchte auch bei "Kommunisten" Vorurteile auflösen. Und er hofft auf "Vernunft".
"Gemeinschaft der Glückssüchtigen" verspricht denen den größten Nutzen, die vom Gefühl her und aus unangenehmer Erfahrung heraus bereits in Zweifel ziehen, dass das, was an Verhältnissen unmittelbar erleben müssen, ob wir das nun "Marktwirtschaft", Ellenbogengesellschaft", "marktkonforme Demokratie", Neoliberalismus" oder (um die entschieden unvollständige Aufzählung schnell abzuschließen) "Kapitalismus" nennen, der Weisheit letzter Schluss sein kann, die also im unbedingten Glauben an heilige Unendlichkeit dieses Wirtschaftssystems und seiner unbedingten Zugehörigkeit zum "Wesen des Menschen" schwanken, aber nicht wissen, was denn an seine Stelle treten sollte. Die also überzeugt sind, dass sonst nur "die Sowjetunion" bliebe, die wir doch nicht wollen können, sollten sich überraschen lassen.
Wer schon einmal "illegal" gedownloaded hat, braucht nicht überrascht zu sein: Sein Verhalten ist eher kommunistisch als unmoralisch ... aber ein bisschen "Faust" muss er schon zwischendurch über sich ergehen lassen, "was die Welt im Innersten zusammenhält".
"Gemeinschaft der Glückssüchtigen" ist kein "Weißbuch des Kommunismus", es billigt aber jedem Menschen zu, nach seinem ganz individuellen Glück zu streben, ohne dabei anderen ein Stück von deren Freiheit zu nehmen. Damit unterscheidet es sich vom Erfinder des Ausdrucks "glückssüchtig", jenem Prediger an der Spitze dieses "Deutschlands", der es anscheinend für eine Krankheit / einen Makel hält, wenn schon heutige Menschen sich nicht mit Toten im Krieg um Rohstoffreserven abfinden wollen ...
Ach ja: Sollte jemand neugierig geworden sein und Geld ausgeben wollen für das Buch gegen die Welt des Geldes, dann kann er sich ganz kommunistisch frei H I E R seinen individuellen Bestellweg zum Buch aussuchen ...
Dienstag, 2. April 2013
Ausbeutung ...
... bedeutet, dass dem
Arbeitenden nur der Teil seiner Arbeitsergebnisse überlassen bleibt,
den er samt den Seinen zum Überleben braucht, während sich das
darüber hinausgehende Mehrprodukt der Besitzer der Produktionsmittel
aneignet. Untergeordnet ist dabei, wie er dies tut und was alles als
zum Leben der Nichtbesitzer notwendig anerkannt wird. Der
„Ausgebeutete“ muss nicht notwendig arm sein. Er muss nur
möglichst viel Mehrprodukt erzeugen. Als Sklave gehörte er nicht
einmal sich selbst und wurde verschlissen wie eine Maschine. Im
Feudalismus, viele sagen heute Mittelalter dazu, lebte die
herrschende Hauptklasse von den Abgaben und der anteilig unbezahlten
Pflichtarbeit der Arbeitenden. Im Kapitalismus kann und muss der
Arbeitende zeitlich beschränkt seine Arbeitskraft verkaufen. Durch
den hohen Anteil der schon in Maschinen vergegenständlichten Arbeit
am Gesamtwert braucht er nur noch eine minimale Arbeitszeit, um damit
den Seinen eine gute Reproduktion zu sichern. Der größere „Rest“,
das Mehrprodukt, bleibt privat.
Sonntag, 31. März 2013
DDR?!
Alles, was wir bisher an über den
Horizont des Kapitalismus Hinausweisendes praktisch erlebt haben, war
im originär marxistischen Sinne noch kein „Sozialismus“,
„Kommunismus“ schon gar nicht. Wenn wir schon Begriffe brauchen,
dann war dies am ehesten eine „abgebremste Revolution“. Es waren
„Übergangsgesellschaften“.
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