Dienstag, 22. Mai 2012
Gedichtentwurf 3
Für die galaktische Amöbe
namens Mensch
ist diese eine Erde
der dauernde Raumanzug.
Irgendwo erlaubt sie
Schläuche, aus denen
das Trinken kommt,
und Schläuche,
in die das Getrunkene kommt,
dass nicht Schweiß wurde,
und Anlagen, in denen
das Getrunkene
das Trinken wird
und mit dem Essen ist es
ebenso.
Diese Amöbe aber
vertreibt ihre Zeit damit,
aus dem,
was nicht erst Bukowski
Scheiße nannte,
Geld zu machen,
ohne zu merken,
dass das dasselbe ist,
und es zu fressen,
bis ein amöbenfreier
Raumanzug
durchs All schwebt,
sinnlos lebensfroh
noch ein paar Milliarden Jahre
erwärmt vom Mutterschiff
namens Sonne.
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